Feuer und Wasser. Tag und Nacht. Liebe und Hass. Gegensätze gehören zum Leben. Sie sorgen für Reibungspunkte, machen den Reiz aus. Manchmal neutralisieren sich die beiden Pole – und manchmal ergeben sie, ganz wie bei Yin und Yang in der chinesischen Philosophie, erst das komplette Ganze. In der Musik sind Kontrapunkte seit jeher ein geeignetes Treibmittel, um neue berührende Töne und Melodien entstehen zu lassen. Das war schon bei Mozart und Beethoven so, und das ist heute nicht anders. Das beste aktuelle Beispiel dafür bildet der belgische, von den Brüdern Steven und Stijn Kolacny initiierte und angeleitete Mädchenchor Scala & Kolacny Brothers. |